Tag- & Nachtregatta, Zürichsee

Da wir dieses Jahr wiederum den Gewinn der Jahreswertung auf unserem Heimrevier anpeilen, segelten wir natürlich auch die traditionelle Tag- und Nachtregatta. Start in Zürich, den ganzen See hoch und wieder zurück. Nach dem Bol d'Or erschien uns das fast wie ein Sprintrennen.

Angesagt war ein leichter Wind um West, bei angenehmen Temperaturen, kein Niederschlag.

Der Start war von der Position her eigentich gar nicht schlecht. Wir blieben aber einfach hängen. Die Q28 bewegte sich keinen Millimeter. Schliesslich - als sich alle unsere Konkurrenten bereits verabschiedet hatten - entschied sich auch unser Boot loszufahren. Nach Turbulenzen schien sich der angesagte Wind tatsächlich zu etablieren. Vorn wurden schon die grossen Vorwindsegel ausgepackt. Wir begannen, das Feld von hinten aufzurollen, was gar nicht so einfach ist, weil man sich dabei stets an der Kurswahl der anderen Boote zu orientieren hat. Nach ein paar Halsen waren wir schliesslich wieder soweit vorne im Feld, dass wir uns um unsere eigentlichen Konkurrenten "kümmern" konnten. Die Libera, die Chaps 30 und das Tboat lagen noch vor uns. Auch diese Boote fahren andere Kurse und unser Generalangriff war schliesslich erfolgreich aber es dauerte länger, als mir lieb war. Nachdem wir die Spitze des Felder übernommen hatten und die Q28 die optimalen Winkel segeln lassen konnten, setzten wir uns erstaunlich schnell ab. Der Wind hielt den ganzen See hoch - ich konnte es fast nicht glauben. Die Wendemarke passierten wir klar in Front ca. 10 Minuten vor dem zweiten Boot (Schätzung). Mit dem leichten Westwind gings zurück immer an der Kreuz. Das war ein bisschen anstrengender und wir mussten auf unsere Verfolger achten. Der Wind wurde immer löchriger und drehte teilweise stark. Die Windscheide zwischen Meilen und der Halbinsel Au erwischten sehr gut. Ausserdem schien der Wind nach Meilen wieder kräftiger zu werden. Rasch befanden wir uns in dieser Windzone und segelten alle Mann auf dem Ausleger hoch am Wind mit gutem Speed (um die 7 kts). Leider flaute es bald wieder ab und vor Thalwil war dann mehr oder weniger Schluss. Langsam dunkelte es und der letzte Wind schien sich zu verziehen. Was die Konkurrenten machten war nicht mehr auszumachen. Auch schienen sie sehr weit zurückzuliegen.

In der Nacht gabs dann von allen Seiten kleine "puffs", die man gut nutzen musste, wollte man noch ein bisschen in Richtung Ziel vorankommen. So ging das mehr oder weniger mühsam für nochmals fast 2 Stunden. Die letzten Meter im unteren Seebecken legten wir dann wieder recht easy zurück. Um ca. 23.45 kreuzten wir als erstes Boot die Ziellinie. Unser Vorsprung auf das zweite Boot betrug in etwa 45 Minuten.

Resultate:  http://quant-boats.schaffermann.de/media/pdf/ed/cc/c5/zielliste-zyc_12.pdf

Die Allianz rundet die obere Bahnmarke an der Tag- und Nachtregatta, Zürichsee als erstes Boot.

Tags: Quant, Boats
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