"Die Yacht" testet die Q23 auf dem Urnersee

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Kleine Anmerkung zum Artikel: Es ist wohl pingelig von mir aber im euphorisch gehaltenen Artikel gibt es einen Absatz, der die Manöver Wende und Halse betrifft und aussagt, dass man das Boot dafür komplett aufstoppen muss. Das ist missverständlich. Segelt man einmal im Foilmodus, wird der luvwärtige Foil (derjenige, den man gerade nicht braucht) nur um ca. 350mm angehoben. Er berührt das Wasser schon bei sehr wenig Bootskrängung dann nicht mehr (siehe obiges Bild). Folgt eine Wende oder Halse, wird der Foil - noch in der Luft - ganz abgesenkt, sprich fallengelassen. Danach folgt das Manöver. Ist es abgeschlossen wird der Flügel im neuen Luv angehoben sobald das Boot nur ansatzweise krängt. (Eric Monnin und Roger Moser haben in diesem Clip eine Hals hingelegt, in der die beiden es fast fertiggebracht haben, "durchzufoilen" und zwar auf beiden Foils. Anschliessend wurde der neue "Luvfoil" angehoben)

Die Aussage im Artikel bezieht sich nur auf die Situation, wenn die Foils erstmals gesetzt werden, also vorher mit Foils in Ruhestellung (= ganz oben) gesegelt wurde. Der Grund dafür ist, dass die Foils schon bei sehr wenig Fahrt soviel Auftrieb produzieren, dass man das Foil-Blatt kaum ganz ausfahren kann.

Das Foilhandling ist im Prototyp aber noch nicht ganz befriedigend gelöst. In einem Serienboot wird diese ganze Sektion überarbeitet. Die Ideen dazu sind bereits zu Papier gebracht.

Michi Aeppli

Tags: Quant, Boats
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