Bol d'Or 18.6.2011

Diese Geschichte ist rasch erzählt. Wir kamen während des Starts in kaltem, regnerischen Wetter bei böigem Wind sehr gut weg und segelten mit denselben grossen Boote um die Wette, wie wir dies bei G-R-G taten.

Als auf Höhe Evian dem Wind die Luft ausging, machten wir uns auf die Suche nach einem Fehler im Boot. Wir hatten bereits seit 2 Stunden das Gefühl, dass die Quant nicht lief und etwas nicht so ist, wie sonst. Wir merkten rasch, dass wir sehr viel Wasser im Bugbereich haben mussten - ein sehr billiger Lufttank-Schraubverschluss war schräg auf gedreht - das geht wirklich - und liess einen so grossen Spalt offen, dass während Stunden auf demselben Bug segelnd, viel Wasser eintrat. Lenzen ging nicht während der Regatta. Am Sonntag entnahmen wir dem Boot ca. 300 Liter Wasser - wir haben es gemessen.

Unser Rennen war damit vorüber wir rundeten in Bouveret zwar noch um ca. 17.30 h und dann "humpelten" wir zurück nach Genf. Um 23.20 waren wir im Ziel. Es war nicht lustig, aber solche Dinge passieren halt. Es gab aber auch Positives. Während recht langer Zeit hatten wir auf dem Rückweg ziemlich viel Wind. Mit dem schweren Schiff, war der Mast besonders gefordert. Er ist nur 25.5 kgs total mit Rigging und ich hatte bisher die Befürchtung, dass er ein bisschen fragil sein könnte. Die Kräfte sind wegen der Foil-Physik zeitweise recht gross. Selbst in den schlimmsten Böen war der Mast aber völlig unbeeindruckt und bewegte sich eigentlich nicht. Downwind sind die Kräfte grösser aber mein Vertrauen in das Bauteil jetzt auch. Gesegelt endeten wir ca. als 40. Einrumpfboot - na ja. Abhaken.

Tags: Boats, Quant
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